Klassische
Homöopathie
Traumatherapie
Sybille Seyffert
Heilpraktikerin

Was ist ein Trauma?

Fragen Sie sich manchmal: Warum bin ich oft so angespannt? Warum ist mir so schnell alles zu viel? Warum kann ich mich nur selten entspannen? Oder: Warum fühle mich nicht wirklich in meinem Körper zu Hause? Vielleicht suchen Sie schon seit Jahren nach Antworten auf diese Fragen, leiden unter unklaren Beschwerden, bei denen bisher kaum eine Therapie geholfen hat.

Wenn eines oder mehrere dieser Themen auf Sie zutreffen, leiden Sie möglicherweise unter den Folgen eines Traumas.

Viele Menschen leiden unter Trauma-Folgen, ohne es zu ahnen. Sie leiden unter bestimmten Symptomen, bringen diese aber nicht mit erlebten traumatischen Erfahrungen in Verbindung. Sei es, dass sie sich nicht daran erinnern können, weil das überwältigende Ereignis in ihrer frühen Kindheit geschah, sei es, dass nicht verarbeitete Traumata ihrer Eltern oder Großeltern nun bei ihnen Wirkung zeigt, sei es, dass das Erlebte als banal abgetan wird. Doch ihr Körper erinnert sich - und zeigt dies anhand von Symptomen.

Wir sind es gewohnt, den Begriff »Trauma« an der Schwere eines Ereignisses festzumachen. So verneinen in der Praxis viele Patienten die Frage, ob und welche traumatischen Erfahrungen es in ihrem Leben gab. »Ich hab nichts Schlimmes erlebt« oder »Andere haben doch viel Schlimmeres erlebt« heißt es dann.

Für die Entstehung eines Traumas sind jedoch nicht Schwere und Ausmaß des Ereignisses entscheidend, sondern vielmehr wie die oder der Betreffende die Situation erlebt und wie der Körper darauf reagiert.

Ein Trauma ist jedes Ereignis, dass unsere Schutzhülle verletzt und uns mit einem Gefühl von Überwältigung und Hilflosigkeit zurücklässt. Traumatisierende Erfahrungen haben vielerlei Gestalt: Verkehrsunfälle, Stürze, Operationen, zahnmedizinische Behandlungen, schwere Krankheiten, Verletzungen oder der Verlust eines nahen Menschen gehören genauso dazu wie Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen oder Krieg.